Text A Einführung
Die Informatik ist die Wissenschaft der Informationsverarbeitung,also der Verarbeitung des”Betriebsmittels“.Der deutsche Begriff Informatik ist vom französischem”Informatique“abgeleitet.Im englischsprachigen Raum wird stattdessen der Begriff Computer Science benutzt.In der Informatik werden vier Teilbereiche unterschieden,die folgende Schwerpunkte haben:
.Angewandte Informatik:Anwendungsprogramme
.Praktische Informatik:allg.Software und Betriebsmittelsteuerung(Betriebssysteme)
.Theoretische Informatik:mathematische Grundlagen
.Technische Informatik:Aufbau und Konstruktion von Computern(Hardware)
Jedes Teilgebiet der Informatik_________________________unterschiedlichen Aspekten der Informationsverarbeitung.Es ist selbstverständlich,dass kein Teilgebiet____________________________werden kann,da alle Teilgebiete zusammen die Grundlagen der heutigen modernen Informatik darstellen.Der Zusammenhang zwischen Daten-und Informationsverarbeitung ist in der folgenden Abbildung dargestellt:
Die Informationsverarbeitung dient also der Verarbeitung von Informationen,wobei diese durchaus geändert werden können.In einem Computer sind Informationen als(binäre)Daten gespeichert.Bedient man sich daher bei der Informationsverarbeitung eines Computers,so findet auch eine Datenverarbeitung statt.Der Zusammenhang zwischen Daten und Informationen ist wie folgt beschreibbar:

Abb.9-1
.Daten dienen der Repräsentation von Informationen(auf einem Computer).
.Information ist die Abstraktion von Daten(Erfassung des Inhalts).
Datenverarbeitung und Datenverarbeitungsanlagen(Computer)sind somit eng mit der Informationsverarbeitung verbunden.Es sei an dieser Stelle jedoch erwähnt,dass die Informatik durchaus auch rechnerunabhängige Aspekte der Verarbeitung von Informationen beinhaltet.
Geschichte der lnformatik
Die Geschichte der Informatik_________________________das Teilgebiet der Zahlensysteme einerseits und das der Rechensysteme,also der Hardware andererseits.
Entwicklung der Zahlensysteme
Die Menschheit hat nachweislich früh begonnen,Zahlsysteme zu entwickeln um wichtige Dinge des Lebens zählen zu können und um Handel zu betreiben.Bereits die Babylonier hatten ein uns bekanntes Zahlsystem,das allerdings auf den Zahlen 12 und 60 basierte und nur wenige Zahlzeichen kannte.Als herausragende Astronomen bekannt,hat deren Zahlsystem auch heute noch in unserer Zeitmessungüberlebt,die ja eine Einteilung in zweimal 12 Stunden je 60 Minuten mit je 60 Sekunden besitzt.Auch die Maya in Mittelamerika hatten eine hoch entwickelte Mathematik(auch zum Zweck der astronomischen Berechnung)auf Basis eines Zahlensystems mit der Zahlbasis 20.Denken wir noch an die Römer,so ist deren Zahlsystem,das im Wesentlichen auf der Basis 5 basierte auch heute noch bekannt.
Die Geschichte der Zahlensysteme schlieβt letztlich mit der Entwicklung des Dualsystems durch Gottfried Wilhelm Leibniz um 1670.Das Dualsystem________________den beiden Zahlen 0 und 1 und ist das bei Computern heute üblicherweise genutzte Zahlensystem zur Darstellung und Verarbeitung von Zahlen.Erst diese Entwicklung von Leibniz machte fast 200 Jahre später die Entwicklung von Computern möglich.
Entwicklung der Rechensysteme
Rechensysteme dienten und dienen dem Menschen vorrangig der Vereinfachung des Rechnens.Zwangsläufig sind sie stets mit dem verwendeten Zahlensystem eng verbunden.Aus der prähistorischen Nutzung von Rechensteinen und Rechenbrettern entwickelte sich ca.2000 v.Chr.in China bereits der heute noch in Asien stark verbreitete Abakus als Vorläufer unserer heutigen Computer.
Wenn auch mechanisch,so kann ein Abakus den Wert einer Zahl im Prinzip dauerhaft,zumindest aber temporär darstellen.Ein Abakus besitzt somit die Fähigkeit,einen Wert zu speichern.Sein(ebenfalls mechanischer)Aufbau stellt letztlich ein Rechenwerk dar,und es gibt genaue einfache Vorschriften,wie mit einem Abakus zu rechnen ist,also wie der Abakus zu steuern ist.Wir werden sehen,dass dies alle Voraussetzungen der Definition eines Rechners erfüllt.
Die Zeit seit 1990 ist geprägt durch die mit dem Preisverfall der Hardware einhergehende Verbreitung von Computern in zunehmend allen Bereichen unseres Lebens.Immer kleinere und leistungsfähigere Rechner werden heute in fast alle Maschinen und Geräte im Bereich der Produktion,der Medizin oder dem Verkehr aber auch im Konsumgüterbereich eingesetzt.
Quelle:Vorlesungsskript”Grundlagen der Informatik“von Prof.Dr.Claus Hentschel(FH Hannover).
Ⅰ.Fragen zum Text
1.Definieren Sie den Begriff InforMatik.
2.Welche Teilgebiete der Informatik gibt es?
3.Beschreiben Sie den Zusammenhang zwischen Daten und Informationen.(https://www.daowen.com)
Ⅱ.Grammatik zum Text
Lernen Sie die folgenden Wortgruppen und füllen Sie die iM Text stehenden Lücken Mit den Wortgruppen aus.
basieren auf sich betrachten für
sein geprägt durch sich beschäftigen mit
Ⅲ.Übersetzen Sie die folgenden Sätze ins Chinesische.
1.Die Informationsverarbeitung dient also der Verarbeitung von Informationen,wobei diese durchaus geändert werden können.Datenverarbeitung und Datenverarbeitungsanlagen(Computer)sind somit eng mit der Informationsverarbeitung verbunden.
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2.Die Menschheit hat nachweislich früh begonnen,Zahlsysteme zu entwickeln,um wichtige Dinge des Lebens zählen zu können und um Handel zu betreiben.
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3.Rechensysteme dienten und dienen dem Menschen vorrangig der Vereinfachung des Rechnens.
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4.Immer kleinere und leistungsfähigere Rechner werden heute in fast alle Maschinen und Geräte im Bereich der Produktion,der Medizin oder dem Verkehr aber auch im Konsumgüterbereich eingesetzt.
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Ⅳ.Textwiedergabe 
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